Am Mittwoch stand Michael Lerchenberg als “Bruder Barnabas” auf der Bühne am Nockherberg und hat die Politiker kräftig durch den Kakao gezogen – “derbleckt” heißt das hier in Bayern. Als von der Hartz-IV-Hetzkampagne, die Guido Westerwelle losgetreten hatte, die Rede war, ging dem Herrn Außenminister ein “KZ-Vergleich” (siehe YouTube-Video) zu weit.
Konsequenz: Nächstes Jahr wird “Bruder Barnabas” nicht mehr von Lerchenberg gespielt werden, denn er wurde äääh ist von diesem “Posten” zurückgetreten. Seine Zunge war, wie schon 2007 die von Django Asül, zu scharf für die Großkopferten. Schade.
Ich bin gespannt, wer nächstes Jahr die Politiker derblecken darf. Vielleicht castet die CSU dieses Jahr noch einen weichgespülten Redner, der sie auch schön mit Samthandschuhen anfasst, damit das arme Guidolein auch wieder eingeladen werden will. Aber ob der nun im Publikum sitzt und blöd grinst oder nicht ist doch ehrlich g’sagt scheißwurscht, oder?



