… weiß ich echt nicht mehr, ob ich an die Meinungs- und Pressefreiheit hier in Deutschland glauben kann: Stefan Niggemeier wurde (wieder) von Callactive abgemahnt, obwohl Stefan meiner Meinung nach alles menschenmögliche getan hat, um den Kommentar schnellstmöglich wieder verschwinden zu lassen.
Aber der größte Hammer ist ja wohl die so genannte Stellungnahme, die wohl ein Vertreter von Callactive in diversen Blogs abgegeben hat.
Wie gesagt: Wenn die damit vor Gericht durchkommen, darf sich die deutsche Blogsphäre (und auch die Forengemeinschaft) warm anziehen …
[Nachtrag] Es ging dabei übrigens darum …
[Nachtrag 16.8.] Was ist das denn für eine bescheuerte Argumentation?! Will Callactive damit auch vor Gericht auftrumpfen? 




Wenn jemand selbst das Statement verbreitet, dessen Verbreitung er sich durch andere nicht wünscht, kann er das hoffentlich nicht vor Gericht durchsetzen. Obwohl: bei den beiden einschlägigen Kammern ist derzeit alles möglich.
Ja, das hoffe ich auch … dieser Vorstoß mit der Nennung des Statements sollte jedem klar denkenden Richter eigentlich die Augen öffnen. Aber wie du schon sagtest: Bei bestimmten Kammern weiß man leider nie …
Mein Mitleid mit Stefan Niggemeier und den sonstigen Bloggern hält sich in Grenzen. Das deshalb, weil ich aus den Kreisen der Überwachungsgegner bislang immer nur Jubelbekundungen über Einschränkungen der Meinungsfreiheit gegen rechts gehört habe. Wer sich über gesetzliche Meinungseinschränkungen begeistert und nicht kapiert, daß auch die eigene ” gute” Meinung nur gedeihen kann in einem Klima der positiven Bewertung der Meinungsfreudigkeit , der bekommt für soviel Ignoranz nun vom Kapitalismus die Quittung. Eine Kultur der Meinungsfreudigkeit gab es in Deutschland noch nie(politisch Lied, garstig Lied), und Stefan Niggemeier ist mir noch nie als Befürworter der vollen Meinungsfreiheit aufgefallen