
Heute haben Mama, Papa, Franz und ich mal das gute alte Monopoly aus dem Schrank geholt und bis zum bitteren Ende gespielt.
Man startet ja (zumindest in der Version mit der alten “Deutschen Mark”) mit 30.000 Kröten und im besten Fall vervielfacht man diese Summe dann im Laufe des Spiels.
Mama hat das aber irgendwie nicht so richtig verstanden und ist als erste Bankrott gegangen – sie mußte ca. 1.200 DM anschreiben. Etwas später dann hatte ich Papa so weit – er mußte mir sein letztes Hemd überlassen und war raus aus dem Spiel.
Jetzt ging es um die Wurst … Franz oder ich. Ich oder Franz. Dummerweise hatte Franz heute wirklich tausendfach das Glück gepachtet. Er ist wirklich in jeder Runde zwischen meinen mit Hotels bepflasterten Straßen durchgehuscht. Ich hatte da weniger Glück und durfte in jeder Runde Beträge im 20.000er-Bereich löhnen.
Da sowas nicht arg lange gut gehen kann, mußte auch ich bald Hotels und Häuser verkaufen – und natürlich würfelt sich Franz just nach meinen schmerzhaften Verkäufen auf Felder, die gerade noch 15.000 DM wert waren … ich mußte mich dann mit mickrigen 500 DM oder so zufrieden geben. Nach kurzer Zeit dann war es auch um mich geschehen.
Meine letzten Straßen waren mit Hypotheken belastet und ich konnte eine 20.000-DM-Miete nicht mehr bezahlen. So schied ich als letzter mit -100 DM aus dem Spiel aus.
So war am Ende Franz der strahlende Sieger
… es sei ihm gegönnt. Nächstes Mal werden wir die ganze Sache aber anders aufziehen. Mit Regeln wie “Alle mit dem Namen Franz dürfen die ersten fünf Runden nix kaufen” oder so ähnlich
…




Ich habs ihm auch gegönnt.
Aber das nächste mal bin ich wieder fit und dann………. Freu mich jetzt schon drauf