Dem Bundesrat geht es vor allem darum, Rechteinhabern wie der Musik- oder Filmindustrie den Zugriff auf die auf Vorrat gespeicherten Kommunikationsdaten zu ermöglichen.
War ja klar … hat auch nur ein einziger gedacht, dass man die Vorratsdatenspeicherung einführt, um damit den Terrorismus zu bekämpfen? Was haben wir gelacht bei der “Begründung”!
Naja, wahrscheinlich werden demnächst die “Raubkopierer” in “Terrorkopierer” umgetauft – dann passt’s auch wieder mit der VDS.
Diese [Contentindustrie] sollen einen zivilrechtlichen Auskunftsanspruch gegenüber Internet-Providern erhalten, also ohne Einschaltung der Staatsanwaltschaft die Daten von Internetnutzern bei deren Providern abfragen können.
Jaaaa, bedient euch Leute! Gar kein Problem … und wer braucht schon ne Genehmigung dafür?
Übrigens: Wisst ihr, dass euch die Musikindustrie auf ihrer Website den Mittelfinger zeigt? Nein, natürlich nicht öffentlich, denn sie sind ja ein feiges Pack.
Auf der Startseite wird ein Counter für “illegale Downloads” angezeigt (alleine das ist meiner Meinung nach schon ein Schlag ins Gesicht). Ruft man die zugehörige Flash-Datei aber direkt auf [Nachtrag: Inzwischen wurde der Effe aus der Flash-Datei entfernt], kann man sehen, was die Musikindustrie wirklich von ihren Kunden hält.
(via Spreeblick | Nerdcore)


